KLIMOPASS-Förderung
für kommunale Pegelmesssysteme in Baden-Württemberg
Bis zu 40.000 € Förderung: Jetzt Hochwasser-Frühwarnsystem für Ihre Kommune aufbauen
Das Land Baden-Württemberg fördert über das Programm KLIMOPASS die Errichtung kommunaler Pegelsysteme zur Starkregenvorsorge. Mit unserem autarken NivuLink Radar setzen Sie Ihr Messnetz schnell, wartungsarm und förderkonform um, inklusive Anbindung an FLIWAS.
Warum jetzt handeln?
Starkregenereignisse nehmen zu und gerade kleine Bäche und Flüsse können sich innerhalb weniger Minuten in reißende Gewässer verwandeln. Wer frühzeitig weiß, wie sich die Pegel im Einzugsgebiet entwickeln, kann gezielt handeln, warnen, Einsatzkräfte und Verwaltung koordinieren und Schäden begrenzen.
Viele kleine und mittlere Kommunen verfügen bislang jedoch über keine eigene Pegelüberwachung: Klassische Pegelmessstellen gelten als aufwendig in Bau, Stromversorgung und Betrieb. Genau hier setzen zwei Entwicklungen an, die jetzt zusammenkommen:
- Autarke IoT-Messtechnik, die ohne Stromanschluss und Infrastruktur auskommt.
- Eine attraktive Landesförderung, die den Aufbau kommunaler Pegelnetze finanziell unterstützt.
Webinar zur KLIMOPASS-Förderung | 16. Oktober | KOSTENLOS
Vom Pegel zum Frühwarnsystem: Erfahren Sie in unserem kostenlosen Webinar, wie Kommunen mit KLIMOPASS-Förderung Pegelsysteme zur Hochwasservorsorge planen und umsetzen können.
In unserem Webinar erfahren Sie
- wer antragsberechtigt ist und welche Voraussetzungen gelten,
- welche Anforderungen an die Messtechnik, Energieversorgung, Datenübertragung und Alarmierung gestellt werden,
- warum Niederschlagsmessungen das Frühwarnsystem sinnvoll ergänzen und
- wie die Umsetzung in der Praxis aussehen kann.
Die Förderung im Überblick: KLIMOPASS, Ziffer 2.2.2.3
Mit der Verwaltungsvorschrift KLIMOPASS vom 21. Oktober 2025 fördert das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Klimaanpassungsmaßnahmen in Kommunen. Unter Ziffer 2.2.2.3 wird die Errichtung kommunaler Pegelsysteme zur Vorsorge gegen Überflutungen aus Starkregen gefördert.
Die wichtigsten Eckdaten
| Was wird gefördert? | Planung, Beschaffung und Installation der Pegel und Fernüberwachungseinrichtungen sowie der Betrieb in den ersten 12 Monaten. |
|---|---|
| Fördersätze | 4.000 € Pauschale für das Messnetz bei mindestens zwei Messeinrichtungen mit Fernüberwachung; 2.000 € je weiterem Pegel. |
| Maximale Förderung | 40.000 € je Antrag |
| Wer ist Antragsberechtigt? | Städte, Gemeinden und Landkreise; für Pegelnetze zusätzlich auch rechtlich unselbstständige Zusammenschlüsse von Kommunen, z. B. Zweckverbände in entsprechender Konstellation. |
|---|---|
| Antragstellung | Online bei der L-Bank, möglich bis 31. Dezember 2026. |
| Bearbeitung | Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Eine frühe Antragstellung lohnt sich, da die Mittel begrenzt sind. |
Wichtige Voraussetzungen
- Die Pegel sind in das Flutinformations- und Warnsystem Baden-Württemberg (FLIWAS) bei der LUBW einzubinden. Der Nachweis der Einbindung ist Teil des Verwendungsnachweises.
- Wartung und Betrieb des Messnetzes sind für mindestens fünf Jahre sicherzustellen.
- Nicht förderfähig sind Maßnahmen an bestehenden Pegeleinrichtungen.
- Mit der Umsetzung darf erst nach Antragstellung begonnen werden (Planung und Ausschreibung sind unschädlich).
Early-Bird-Bonus
Trägt Ihr Pegelnetz zur Umsetzung eines bestehenden kommunalen Klimaanpassungskonzepts (z. B. eines Starkregenmanagementplans) bei, können Sie zusätzlich einen Bonus von 20 % auf die Pauschalsätze erhalten. (Förderrichtlinie KLIMOPASS | Umweltministerium Ba-Wü)Hinweis: Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Maßgeblich ist die jeweils gültige Verwaltungsvorschrift; Details regeln die Antragsformulare der L-Bank.
Die passende Technik: NivuLink Radar, das autarke Pegelmesssystem
Der NivuLink Radar ist ein batteriebetriebener IoT-Füllstandssensor, der speziell für langlebige, wartungsarme Pegelmessungen an Flüssen sowie Bächenentwickelt wurde. Sensorik, Batterien und Mobilfunkübertragung stecken in einem kompakten, robusten Gehäuse (IP68) – eine echte „Install and Forget"-Lösung.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Vollständig autark: Kein Stromanschluss, kein Schaltschrank, keine Verkabelung – ideal auch für abgelegene Messstellen an kleinen Gewässern
- Über 10 Jahre Batteriestandzeit (bei Messung alle 30 Sekunden und stündlicher Datenübertragung)
- Hochpräzise Radartechnologie: Berührungslose Messung mit einer Messunsicherheit von nur ±2 mm, Messbereich bis 8 m
- Integrierter Eventbetrieb: Bei kritischen Pegelständen oder schnellen Veränderungen erhöht das System automatisch die Mess- und Übertragungsfrequenz und alarmiert die Verantwortlichen
- Zuverlässige Datenübertragung über das Mobilfunknetz (LTE-M/NB-IoT)
- Einfache Konfiguration und Datenmanagement über das NIVUS WebPortal bequem vom Laptop oder Smartphone
- FLIWAS-Anbindung: Die in der Förderung geforderte Übertragung der Messdaten an FLIWAS ist einfach realisierbar
Damit erfüllt der NivuLink Radar die zentralen Anforderungen der KLIMOPASS-Förderung: Fernüberwachung, zuverlässiger Betrieb über die geforderte Mindestlaufzeit von fünf Jahren hinaus und Anschlussfähigkeit an das landesweite Warnsystem.
RMI Regensensor
Um ein noch umfassenderes Bild im Hochwassermonitoring zu erhalten, können zusätzliche Überwachung des Regens mit den autarken Regensensoren in den Einzugsgebieten passieren. Die Pegeldaten bilden zusammen mit den gemessenen Regendaten die Basis für belastbare Handlungsempfehlungen für Kommunen und Rettungskräfte.
Aus der Praxis: Digitale Hochwasserwarnung in Lechbruck am See
Wie ein kommunales Pegelmessnetz in der Praxis funktioniert, zeigt die Gemeinde Lechbruck am See: Dort überwachen vier autarke NivuLink Radar-Sensoren die Pegelstände in zwei Einzugsgebieten mit zusammen rund 46 km². Individuelle Alarmschwellen warnen Feuerwehr und Bauhof frühzeitig und bei Überschreiten kritischer Wasserstände erhöht das System automatisch die Messfrequenz.
Das Ergebnis: mehr Sicherheit, weniger Kontrollaufwand und ein klares Lagebild in Momenten, in denen Minuten entscheidend sein können mit überschaubarem Mitteleinsatz.
In vier Schritten zum geförderten Pegelmessnetz
- Beratung & Messstellenkonzept: Wir analysieren und identifizieren gemeinsam mit Ihnen die strategisch sinnvollen Messstellen.
- Förderantrag stellen: Sie beantragen die Förderung online bei der L-Bank.
- Installation & Inbetriebnahme: Die autarken Sensoren sind schnell montiert.
- FLIWAS-Einbindung & Betrieb: Die Pegel Messdaten werden an FLIWAS übertragen, der geforderte Nachweis für den Verwendungsnachweis ist damit erbracht.
Jetzt beraten lassen!
Schon interessiert? Sprechen Sie mit uns – wir begleiten Sie von der Auswahl der Messstellen über die technische Auslegung bis zur FLIWAS-Anbindung.
Beratungshotline:
07262 9191-794
Wir freuen uns auch über eine E-Mail von Ihnen